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Tuesday, 20 March 2012

Fortsetzung Roadtrip

Teil 9: The Breaking of the Fellowship

Nach einem ausgedehnten Frühstück wurde dann allmählich klar, dass sich die Wege der Gefährten nun größtenteils trennen mussten.
Kathleen wollte noch in Wanaka bleiben, was verständlich war, denn Wanaka war doch sehr beschaulich mit schöner Natur drum herum.


Ich musste ja eh weiter gen Süden um dort zu arbeiten. Alex hatte nur noch wenig Zeit, da die Arme ja kein Langzeitvisum hat und somit nicht so gemütlich durch NZ reisen kann wie manch anderer...
So ließen wir Kathleen zurück in Wanaka, während die verbliebenen Gefährten den Weg Queenstown antraten.
Wir probierten es mal per Anhalter. Kostet nix und wir waren ja zu zweit.
Direkt das erste Auto nahm uns mit, so ein Glück! Zwei nette ältere Damen aus der Nähe von Auckland, die hier Urlaub gemacht hatten und auf dem Rückweg waren von einer Hochzeit.
Die eine war viel gereist früher und erzählte, dass sie deswegen fast immer Anhalter mitnimmt. Sie hat uns auch eingeladen, sie zu besuchen, wenn wir auf die Nordinsel kommen, 50-60 km nördlich von Auckland hat sie ein Haus am Strand. Die Visitenkarte sollte ich nicht verlieren!
Die Fahrt war sehr unterhaltsam und atemberaubend: Atemberaubend enge Serpentinen vorbei an atemberaubend schönen Landschaften. Die eine der beiden Damen meinte, die Berge sehen aus wie in Afghanistan. Naja, warum auch nicht? Hier sieht alles aus wie ein Zusammenschnitt sämtlicher Naturzonen. So ne Art "Best of". Hab ja auch schon Eifel, Toskana, Subtropenzeuchs, Fjorde und Wattenmeer gesehen, und das in so wenigen Tagen und Kilometern. 
Hier also Neuseelands Hindukusch und so:
 


Teil 10: Zivilisationsschock Ballermann

Nach 2 Wochen in unberührter Natur und kleinen beschaulichen Orten erwartete uns in Queenstown der totale Zivilisationsschock in Form einer eher bösen Überraschung: DAS Hostelzimmer.
Dieses war ein einziger riesiger Müllplatz, produziert von zwei 18jährigen Holländern, die einfach alles (Klamotten, Müll etc.) da hinschmissen, wo sie grade standen und die sowas wie Rücksicht auf die anderen 4 Leute nicht mal im Ansatz kannten. Die insgesamt 6 Zimmergenossen und Sandflies waren gewiss nicht die einzigen Bewohner des Zimmers. Zum Glück war´s nur eine Nacht für unfassbare 30 $ im Abfall der Niederlande.

Abends sind wir noch ausgegangen mit Leuten aus dem Hostel.
Es lief schlimme Chartsmusik - die hier mindestens genau so übel ist wie in Deutschland - und das Publikum war so 18,19 und im Ballermann-Modus. War wohl der Ausgleich dafür, dass ich Karneval versäumt habe.
Aber dafür waren die Getränke günstig: ein halber Liter Bier nur 5 $ (ca. 3,60 €) , das sind sonst gerne mal 7-8 $. Da war die Lösung klar: Schönsaufen!
In der letzten Bar des Abends waren dann auch endlich die Kinder weg, die Musik etwas besser, so blieben wir noch ein paar Stunden, haben mit (fast) halb Queenstown Bier getrunken und dann ging es ab durch den Müll ins Bett. Ein Bett!!

Teil 11: Gäääähnnnn
Der Morgen danach war nicht schön, aber da machste nix. Habe mit Alex noch in Queenstown rumgelungert, dann mussten sich auch unsere Wege trennen. Um Halb 5 stieg ich in den Bus nach Te Anau, meiner zukünftigen Wirkungsstätte, um wieder Geld in die klamme Reisekasse zu bekommen.
Der Fahrer war ein ziemlich lustiger älterer Typ, der den Weg mit Anekdoten verkürzte, nur aus Spaß vorgab, eine Frau, die spät von der Toilette kam, einfach stehen zu lassen und sich die ganze Fahrt kaputt lachte.
Wieder so eine Sache: Nur in Neuseeland kann eine Autofahrt von 150 Kilometern 2 1/2 Stunden dauern, selbst wenn man nicht trödelt. Da muss irgendwas mit der Zeit hier sein. Ich weiß es noch nicht genau, aber irgendwas ist da faul.
Nun ja, am Abend kam ich dann in meiner neuen Bleibe an. Hier gibt´s nen Extra Wohnblock für die Mitarbeiter. Wie sich schnell rausstellte, arbeiten hier ne Menge anderer Reisende für ein paar Wochen. Man findet hier also allerlei Leute aus aller Herren Ländern: Mexikaner, Japaner, Schotten, Taiwanesen, Franzosen, Schweden, Peruaner etc. Alles da.
Die meisten scheinen ganz nette Leute zu sein, wird sich aber ja noch alles zeigen. Aber die meisten Reisenden sind ja freundliche und offene Leute, die Kiwis bisher durchgängig auch, also kein Grund zur Sorge.

Hier ein paar erste Eindrücke von Te Anau, das am wunderschönen Lake Te Anau liegt:













2 comments:

  1. ick muss ja echt ma sagen dass die fotos die du so machst echt der kracher sind :)

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  2. Das ist echt schööön!!! Such dir doch da den Schafhirten:-) Ich komm dann schnell zu Besuch!
    LG Leo

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