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Thursday, 22 March 2012

Milford Sound

Was für Paris der Eiffelturm, das ist für Neuseeland der Milford Sound, sagt man sich...
Kathleen war gerade zu Besuch, die hatte es auch mal von Wanaka hier runter geschafft, da dachten wir uns, wir fahren da mal hin.
Wir sind also mit dem Bus die Milford Road entlang gefahren und hatten zum Glück einen sehr entspannten Busfahrer, der dauernd anhielt, um an diesem und jenem Platz eine Anekdote zu erzählen und damit jeder mal ein Foto machen kann.
Die Straße war wirklich DIE Straße, die bisher mit Abstand schönste Strecke, die ich bisher gefahren bin. Etwa 150 Kilometer durch Nadelwälder, Regenwald, offene Wiesenlandschaften, durch extrem schmale Täler zwischen steil aufragenden Bergen, unendlich viele Bäche und Wasserfälle...
Der Fjord selber lag in dichtem Regen und Nebel, so dass man herzlich wenig sehen konnte. Dumm gelaufen. Naja, die Bootstour war trotzdem schön, weil man nah an die steilen Kliffe herankam und so die zahllosen Wasserfälle bewundern konnte.
So gesehen war der Regentag gar nicht das schlechteste, denn die ganzen Wasserfälle sind wohl nur da, wenn es viel regnet. Und gerade die waren eigentlich die Attraktion. Ich habe noch nie solche Wassermassen mitten im Land gesehen. An jedem noch so kleinen Bergstückchen stürzte das Wasser nur so in die Tiefe, in zahllosen kleinen und größeren Wasserfällen.
Der Fjord war gar nicht so toll, die Landschaft auf der Fahrt war allerdings allererste Sahne.
Eine neuseeländische Kollegin kam am nächsten Tag zu mir und meinte direkt: "Na, war Milford Sound gut? Bestimmt nur so lala, die Fahrt dahin ist es eigentlich!" Joar, so war es auch:


Die Mirror Lakes. Leider hat´s geregnet, sonst wäre der Name Programm gewesen.






Der Regenwald heißt Regenwald, weil....genau...






Sowas geht in Neuseeland als Highway durch:


 Der Homer Saddle:



Und hier der Fjord, um den es bei der ganzen Aktion hätte gehen sollen, in Nebel gehüllt: Milford Sound

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