Teil 4: The Beach
Am vierten Tag ging es zuerst in eine nette kleine Höhle namens Nguara Cave. Sehr schön mit Tropfsteinen und so. Habe hier grad kein Foto aus der Höhle selbst zur Hand, aber die Landschaft direkt darüber sah auch sehr schön aus:
Das eigentliche Ziel war aber die Golden Bay, die uns die Einheimischen gestern empfohlen hatten. Die Tipps Einheimischer sind eh Gold wert, die kennen hier ja alles, habe ich schon mehrfach festgestellt.
Wir sind dann nach Milnthorpe gefahren und sollten einen unscheinbaren Parkplatz ansteuern, an dem man Wanderkarten findet.
Das Schicksal half ein wenig nach: Kurz vor dem Parkplatz fiel eine fast volle Dose Cola aus dem Getränkehalter, weswegen wir mal in der "Haltebucht da vorne" ranfahren wollten, um das aufzuwischen. Die Haltebucht war dann der wirklich extrem unscheinbare Parkplatz, den wir sonst nie im Leben gefunden hätten.
Das sollte wohl der Hinweis sein, dort unbedingt anzuhalten. Die Landschaft und die Wanderwege waren wirklich wunderschön dort. Durch Wald zum Strand, vom Strand in wunderliche Sumpfgebiete und durch einen urwaldartigen Farnwald mit Lianen zurück zum Parkplatz in nicht mal 10 Kilometern Rundweg. Fantastisch! Und coole Viecher gab´s.
Teil 5: Keine gefährlichen Tiere in Neuseeland!?!
Seit Tagen waren wir auf der Suche nach einem Bauernhof, auf dem man Reiten kann für nen schmalen Taler. Die Verrückten hier wollen für ne Stunde Reiten in der schönen Natur gute 50-100 € haben, wenn es günstig ist. Bei Murchison sollte es günstriger sein, also mal gucken.
Dabei fuhren wir durch dieses hübsche Tal:
Sehr schön.
Leider war niemand auf der Farm außer einer faulen schwarzen Katze.
Wir dachten uns, wir warten einfach ein bisschen, war ja auch total schön da und man konnte Pferde streicheln immerhin. Erstmal den Gaskocher ausgepackt und Mittagessen gekocht.
Und dann kam sie...die Plage Neuseelands: Sandflies!
Das schlimmste Viehzeug, das ich je erlebt habe. Ich saß keine 2 Minuten auf meinem Campingstuhl, da war ich von Dutzenden kleiner Fliegen umringt, deren Biss ziemlich schmerzhaft ist und abartig juckt (Mückenstich ist Kindergeburtstag dagegen!). Ich wurde regelrecht zerfleischt.
Habe dann - bei 25 bis 30 Grad - die Hose in die Socken gesteckt, Handschuhe und Schal angezogen und so gegessen.
Was für eine Landplage. Meine Reisegefährtin mochten sie nicht. Die hatte vielleicht ein oder zwei Fliegen und einen Biss - ich saß in einer schwarzen, brummenden Wolke und war total zerschossen. Jetzt weiß ich, wie sich die Mückenmagnetenmenschen in Deutschland fühlen müssen...
Trotzdem: Superschöne Landschaft mal wieder, hier ein paar Bilder
Noch ein paar Bilder zwischen dort und unserem Ziel Hanmer Springs über den Lewi´s Pass durch die Voralpen, das war nämlich doch der beeindruckendste Teil der Fahrt!
Teil 6: Zurück nach Christchurch
Von einem heimeligen kleinen Campingplatz in Hanmer Springs ging es dann wieder zurück nach Christchurch. Dort konnten wir Bekannte meiner Reisepartnerin besuchen in einem Vorort. Nette Leute, haben viel Tee getrunken und erzählt. Freundliche Menschen, die Neuseeländer.
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