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Tuesday, 19 June 2012

Jesus wohnt hier!


Der große Vorteil eines Inselstaates ist definitiv die große Zahl schöner Buchten und Strände.Niemand muss hier weiter als130 km vom Strand entfernt wohnen, und die meisten wohnen innerhalb von 20 km zum nächsten Strand. So sagt man sich hier. Überhaupt geht es immer zum Strand, wenn es geht. Sommer wie Winter. Wenn man mit Kiwis reist, hält man dauernd für diesen und jenen Strand an und guckt mal rum. So sieht man natürlich Unmengen verschiedener Strandtypen. Die Varianz ist ungemein!
Kleine versteckte Strände, endlos lange Strände.
Goldener Sand, schwarzer Vulkansand. Steine, kleine rund geschliffene bis hin zu großen schroffen Felsenklippen. Palmen, Farne, Büsche, manchmal gar keine nennenswerte Vegetation. Meistens unfassbar großes Seegras, Oberschenkeldick. Große Muscheln, kleine Muscheln, runde, dreieckige, längliche, schneckenförmige. Haischädel, Walknochen, wunderliche Pflanzenteile. Hier gibt es alles.
Der Ausflug zum Tolaga Bay war ein besonderes Highlight, denn es war ein besonders schöner Strand mit halb toller, halb ranziger Touristenattraktion.
Es gab kleine Höhlen/Nischen...


....und dekoratives Treibgut...

...leider auch mal wieder Sandflies nach langer Zeit. Hatte mich an deren Abwesenheit gewohnt, so dass ich kein Insektensprüh dabei hatte und völlig aufgefressen wurde. Mistviecher.

Der Himmel war ziemlich dramatisch. Ich konnte mich nicht entscheiden, welches Foto besser ist, drum stell ich einfach beide rein.


Der kleine Vierjährige hat mich aufgeklärt, was es mit den Strahlen auf sich hat: Da oben wohnt Jesus und guckt mit seinen Strahlen runter auf die Erde, um nach dem Rechten zu sehen und uns zu beschützen.
Nette Idee.

Ja, ansonsten gab es neben dem herrlich warmen Sand und dem sogar einigermaßen erträglich warmen Ozean noch den Tolaga Bay Wharf, Neuseelands längsten Pier mit 600 Metern Länge..
Wurde Anfang des 20. Jahrhunderts errichtet. Und das scheint es auch gewesen zu sein. Das Geld zur Wartung ist nicht wirklich vorhanden, darum fällt das ganze Bauwerk Stück für Stück auseinander.
Aber naja, weil das hier nicht Deutschland ist, wird das bestimmt zugänglich bleiben, bis der erste grobe Brocken mitten im Pier rausbricht...
War auf jeden Fall ganz cool und von außerordentlicher Symmetrie:





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