Total Pageviews

Wednesday, 23 May 2012

Beaches, Booze and being lazy


Jaaa,
was ist so passiert in der letzten Zeit?
Irgendwie gar nicht so besonders viel (oder ich bin abgestumpft?). Ist aber auch ganz angenehm, die permanente Flut diverser Eindrücke mal wieder ein bisschen runter gefahren zu haben für ein paar Tage. Reisen ist ja auch manchmal anstrengend, man muss ja dauernd den Kopf neu sortieren. Und dann auch noch mit Fremdsprache und wunderlichen Ortsnamen.
Naja, zum Glück war ja alles mal ein bisschen ruhiger dieser Tage.
Waren auf ein paar Jagdveranstaltungen und ansonsten mal hier und mal da.

Ein schöner Ausflug führte zum Takimoana Beach. Da war es sehr hübsch, schöner schwarzer Sand und viele, viele Muschelschalen zum Sammeln!



Und auch sonstiges Treibgut, wie zum Beispiel der Zapfen, den der Hund gefunden hat:


Der Hund ist ziemlich cool. Ist schon eine ganz alte Dame, kann aber noch ziemlich agil sein. Den meisten Teil des Tages hängt sie allerdings einfach ab und macht viele kleine Nickerchen, wobei sie schnarcht wie ein fetter, alter Mann im Alkoholrausch. Und beim Niesen schleudert sie den Kopf so weit nach vorne, dass sie mit der Stirn auf dem Boden aufschlägt.
Lustiger Hund.

Ansonsten war eine der Jagdveranstaltungen am Fuße des Mount Taranaki, einem der Vulkane hier.
Spektakulär war das nicht wirklich, keine Asche, keine Lava oder sonstiges, aber schön sah er aus:


Nach Mount Taranaki ging es dann für ein paar Tage nach Wanganui zu einer Freundin von J. Bei der war es sehr nett, haben jeden Abend gemütlich zusammen gesessen, gekocht, Wein getrunken und viele lustige Geschichten erzählt. Die zieht demnächst um und hat mich eingeladen für später. Da muss ich definitiv nochmal vorbei fahren, die war echt cool. Hatte auch ne nette zwölfjährige Tochter, witziges Mädel.

In Wanganui gab es einen tollen Spielplatz. Einen von der Sorte, den ich gerne als Kind um die Ecke gehabt hätte. Einen von der Sorte, der noch liebevoll mit Hand bemalt wird (da war grad einer mit beschäftigt). 




Ansonsten hab ich mir mal den Strand dort angeguckt und war mal in der Stadt. Wow, ne Stadt! Das war ein Highlight. Man wird ja schon fast zivilisationsscheu, wenn man in nem Truck durchs ländliche Neuseeland fährt. Aber Wanganui war echt okay, viele Bäume, schöne Hügel, echt ne richtig nette kleine Stadt. Naja, für Neuseeland vielleicht sogar größer mit ca. 40.000 Einwohnern. Hatte sogar nen Flughafen. 
Auch wieder so ein Neuseelandding: Die Anzahl der nationalen Flughäfen ist echt sehr groß. Es gibt nur zwei internationale (Christchurch und Auckland), aber dutzendweise Kleine Flughäfen, zum Teil in kleinsten Kuhdörfern, wo Air New Zealand und Konsorten ihre putzigen Propellermaschinen mit vielleicht 50 Passagieren verkehren lassen.Die Start- und Landebahn muss auch nicht zwingend geteert sein, eventuell müssen grasende Schafe oder Kühe verscheucht werden.
Die Flughäfen sind dann so vom Typus nett aufgemachter Schuppen mit einem Schalter, ein paar Sitzen, ner Kaffeemaschine und nem Klo.
Der Ventilator dreht sich in Zeitlupe, der Schaltermensch - der zugleich Fluglotse ist - trinkt sein 4. Bier mit dem Ticketabreißer (zugleich Gepäckträger), der Flughafenhund liegt im Eingang und guckt gelangweilt die vier Dutzend Passagiere an, die aus den 5 Flugzeugen am Tag aus- und einsteigen.
Aus dem Hangar dröhnt Led Zeppelin. Ein bärtiger Kerl im Blaumann sitzt auf der Ladefläche seines Pickups und raucht Zigaretten, in der anderen Hand eine Büchse Bier und legt einen beschäftigten Gesichtsausdruck auf, der seinen Wochenlohn rechtfertigen soll.

So...oder so ähnlich.

No comments:

Post a Comment