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Monday, 28 May 2012

Erster Freindkontakt. Mal richtig abtanzen. Und ein kleines Quiz.

Wie schon mal im vorangehenden Beitrag erwähnt, ist das Leben im Moment gerade überaus beschaulich, gemächlich und spannungsfrei.
Da es aber morgen weitergeht Richtung Masterton und danach die Ostküste hoch, wird es wohl wieder ein bisschen aktiver hier. Inhaltlich zumindest. Die Internetverbindung ist im Gegenzug nicht mehr so gewährleistet wie zur Zeit.
Aber ist auch gut. Hier in der Ecke ist nichts gebacken, nicht mal ne herausragende Landschaft oder so, womit man sich beschäftigen kann.
Ihr dürft also nun Zeuge meines zusammengefassten intellektuellen Niederganges der letzten zwei Wochen werden, in dem das mehrfach tägliche Zusammenfügen eines 30-Teile-Schlümpfe-Puzzles in ein vorgefergtigtes Rechteck mit eingestanzten Puzzleteilformen das Highlight war.

Ansonsten wurde ich zum ersten Mal von der Polizei angehalten mit J. im Pferdetruck. "Beladung okay, blabla...Ach so...keine Fahrzeugpapiere? Ach naja...dann können wir jetzt auch nicht gucken, ob das hier alles so okay ist. Aber die Kinder, die müssen in Kindersitze. Da müssense jetzt nochmal zurückfahren und die einladen." Dass der scheiß LKW so alt ist, dass es nicht mal Gurte gibt, war hingegen uninteressant.
Wir wurden wahrscheinlich eh nur aus Langeweile angehalten, denn das Häuschen dort war so mitten im Nichts und der Polizist ein gemütlicher älterer Mann, Typ Bär.

Ansonsten wurde ich zu meinem ersten Hunters´ Ball eingeladen. Die Jagdvereine schmeissen immer so alle 2 Wochen oder so nen Ball.
Da geht man in Abendgarderobe hin, wirkt erstmal steif wie Omas Achtzigster (oder Angela Merkels Hochzeit), aber grob ne halbe Stunde bis Stunde nach Beginn sind alle sternhagelvoll und tanzen wild zur Live-Band - die in diesem Falle das Beste aus den Achtzigern dargeboten hat - und zwar so gut wie alle vom Kind bis zum Greis.
Hab allerdings schon mehrfach festgestellt, dass die Kiwis ein feier- und tanzfreudiges Volk sind. Wie man beim Tanzen aussieht, interessiert nicht, Hauptsache, man hat Spaß dabei! (Außer in plumpen Baggerschuppen für Zwanzigjährige - wie in Dunedin - wo es drum geht, in knapper Kleidung mit verführischem Augenaufschlag und einladendem Hüftschwung das andere Geschlecht zu beeindrucken.)
Im Sinne guter Vorratshaltung ist der Zwölfträger (!) Bier standardmäßig im Kofferraum installiert, damit immer ein guter Gerstensaft griffbereit zur Verfügung steht. Wie viele Leute hier besoffen fahren, will ich lieber nicht wissen. Zum Glück ist das hier so dünn besiedelt, dass einem nachts normal keiner entgegen kommt.

Ansonsten habe ich noch ein paar tolle Fotos aus einem Ort mit ulkigem Namen gemacht. Die Leute, die da wohnen, freuen sich so über den Namen ihres Ortes, dass sie Dutzende von Bildern und Wortspielen in Firmennamen usw. etabliert haben.
Es ist kein schwieriges Rätsel, denk ich, aber wer will, sei eingeladen, teilzunehmen und mein intellektuell anstrengungsfreies Vergnügen zu teilen:




Die grandiose Polizeiwache:

 Die Auflösung kommt dann in der nächsten Folge.




Achja, das hatte ich schon fast vergessen!
Der Name dieses netten Ortes ist BULLS!


4 comments:

  1. irgendwas mit kühen, soviel ist sicher....

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  2. Bestimmt Cowley oder Cowan oder sowas...

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  3. Cowley waere auch ziemlich cool.
    Als Tipp: es dreht sich um maennliche Kuehe bei dem Ortsnamen

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