Warum, konnte keiner so genau sagen und ich kann es auch nicht bisweilen.
War gar nicht so schlimm hier. Vielleicht liegt es daran, dass das Wetter normalerweise total schlimm sein soll, dauernd Regen und kalt. Die Einheimischen haben uns erzählt, dass wir gerade echt richtig Glück haben mit dem Wetter.
Glaub ich gern, die Sonne scheint und scheint und scheint.
Tja, was geht hier so ab? Genau genommen nichts.
Wir hatten hier im Wechsel zwei Unterkünfte.
Die eine bei Michael, den ich auf der Manapouri-Wanderung kennen gelernt hatte, der hatte gesagt, ich soll mal mit meinen Freunden vorbeischauen. Haben wir dann gemacht und dort dann bei Ankunft zwei Tage rumgehangen und nochmal drei Tage nach Stewart Island.
Zwischendurch haben wir bei John gewohnt, den Elisa in Te Anau in ner Bar aufgegabelt hatte am Wochenende vor Abreise. Dem hatte sie von unserem Stewart Island Plan erzählt und da hatte er uns auch eingeladen und einen Stellplatzfürs Auto angeboten.
So einfach war das, Wahnsinn!
Ja, war ne lustige Sache. Wir wurden jeweils direkt wie Mitbewohner behandelt, haben nen Schlüssel bekommen und konnten da rumhängen. Haben dann halt mal gekocht und aufgeräumt, was die Männer glaub ich sehr gefreut hat, und haben rumgehangen, XBox gespielt, sind Tauchen gefahren, haben faul im Garten gelegen und so, auf gut Deutsch: Ziemlich hart versackt.
John hatte so ein XBox Kinetic (oder so ähnlich) Ding, da wird man selber zur Spielfigur und muss sich selber vorm Fernseher bewegen und ein Sensor, der das registriert, überträgt die Bewegung ins Spiel. Und nach jeder Runde gibt es ein Best of-Video, das einem zeigt, wie lustig man aussah, während man vor dem Fernseher rumgeturnt ist. Gibts das auch in Deutschland?
Ansonsten waren wir manchmal abends unterwegs, aber nur sporadisch. Einmal bei Elisas Geburtstag, da waren wir Tanzen und so, war lustig.
Das eindeutige Highlight war das Waxy O´Shea Pub. DA haben wir irgendwie dauernd rumgehangen. Die hatten einen großen Kamin mit Sofas und außerdem den besten Kuchen dieser Welt, den Boysenberg Double Chocolate Blondie, mit Eis und Sahne. Von diesem Kuchen werd ich noch meinen Enkeln erzählen. Sollte also mal einer von euch nach Invercargill kommen, unbedingt essen. Mir läuft jetzt sogar noch beim Schreiben das Wasser im Munde zusammen!
Und das lasse ich dann auch mal so stehen. Aaaaaahh....Kuchen!!!
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